Fudochikan Traditional Karate Do Switzerland - 30 Years

Monatliches Karateporträt

06.02.2012
31.03.2012

Porträt April 2012

Mein Name ist Ann-Katrin Storch. Ich in am 12. Oktober 2000 in Wolfenbüttel, Deutschland geboren. Durch den Arbeitswechsel meiner Eltern zogen wir vor ca. 3 1/2 Jahren in die Schweiz. Da in mir sehr viel "Power" steckt und ich immer die Erste und Beste sein will, suchte ich mir ein Hobby aus, bei welchem ich Ruhe, Ausgeglichenheit finde und meine überschüssige Kraft einsetzen kann. So kam ich zum KARATE. Nach einige Schnuppertrainings merkte ich schnell, dass es genau das Richtige für mich ist. Mit meinem Sensei habe ich einen sehr guten Lehrer und Meister an meiner reite, der mich lehrt, meinen Körper und meine Sinne richtig einzusetzen. Durch die Teilnahme regelmässiger Trainings führt er mich auch zu sportlichen Erfolgen.
26.02.2012

Porträt März 2012

Als ich anfangs der 70-er Jahre die Lehre begann, war das die Zeit der aktiven Karatefilmwerbung. Anstelle der Western wurde ich ein heimlicher Fan der "fliegenden Karatekämpfer"! Karatefilme faszinieren mich bis heute noch. Mein erster Kontakt mit dem Karate war 1976 in einem Fitness-Club Bern. Leider konnte ich den Karatekurs nur 1 Jahr besuchen, da mangels Interessenten der Unterricht abgebrochen wurde. Ich war als Einziger übrig geblieben. Zum Glück gab es ja noch die Karatefilme. 1996 ergriff mich wieder die Faszination der japanischen Kampfkünste und ich begann mit dem Kickboxen bei Sensei Gaetano Leto. Zwei Mal wöchentlich hielt ich meinen Körper damit fit. Karate 40 + war ein neues Angebot, auf mich wie zugeschnitten. Zu jener Zeit trainierten bis zu 15 Karatekas aller Kyu-Grade zusammen. Es machte sehr viel Spass, mit so vielen Leuten zusammen zu trainieren und das gleiche Ziel zu haben. Wir hatten Spass am Training, lernten Katas, übten uns im Kumite. Auch die Kameradschaft kam nicht zu kurz. Über 4 Jahre war ich jetzt schon Träger des weissen Gurtes. Ich fühlte mich dabei eigentlich sehr wohl. Doch als mein Bruder nach 2 Jahren Karatetraining einfach den gelben Gurt geschenkt bekam (in einer Schule Nahe bei Bern), ergriff mich der Ergeiz. Jetzt wollte ich Karate-Do machen und nicht nur die Fitness trainieren. Ich begann mich, auf die Prüfungen vorzubereiten und absolvierte 2 - 3 Prüfungen pro Jahr. Im September 2005 hatte ich den 1. Kyu erreicht. Wo war mein Bruder?! Der hatte mit dem Karate schon längst aufgehört!

Im März 2007 habe ich die Prüfung zum 1. Dan (Schwarzgurt) in Thun bestanden. Auf dem KARATEWEG habe ich viel gelernt u.a. auch dass Sein und Schein nahe beieinander liegen. Man darf sich nicht allzu sehr beeinflussen lassen. Karate-Do hat mir geholfen, ruhiger und besinnlicher zu werden. Eine unserer Dojoregel besagt: "Bemühe Dich Deinen Charakter zu bilden"

Ein Hauch japanischer Tradition in unserem Herzen ist sicher nicht falsch. Auch mit meinen 57 Jahren kann ich noch viel lernen. Man ist nie zu alt, um etwas Neues zu beginnen. Man muss es nur wollen.

ÜBE MIT AUSDAUDER....... SEI BESCHEIDEN..... wie es uns die Dojoregeln lehren.

MARKUS REBER

 

 

25.01.2012

Porträt Februar 2012

Mein Name ist Yves Berger. Ich bin 10 Jahre alt und wohne in Kirchberg. Seit 2 Jahren gehe ich ins Karate und bin zur Zeit Träger des 5. Kuys (blauer Gurt). Nebst dem zweimaligen Training pro Woche, nahm ich auch schon an verschiedenen Wettkämpfen statt. Dort konnte ich mich mit anderen Kindern messen. Karate ist für mich nicht nur eine Sportart, welche Ausdauer und Konzentration fordert, sondern auch eine Lebensschule. Es lernt mich, die Anderen zu respektieren. Mein Ziel ist es, einmal den schwarzen Gurt zu erlangen.

Porträt Januar 2012

Frieda Ryser mag sich noch gut an die ersten Berührungen mit dem Karate erinnern. An einem Sommerabendtraining neben der ehemaligen, kleinen Rheinthaler-Textilfabrik, gleich hinter dem Wohnhaus meiner Pflegefamilie, bewegten sich ein paar weisse Gestalten auf faszinierende Art mit nackten Füssen im Gras. - Das muss ich mir genauer ansehen-

So begann meine Karatelaufbahn mit 12 Jahren. Ich sah das Schauspiel von Kraft und Eleganz und wusste, dass ich das auch lernen will. Schliesslich hatte ich schon Erfahrung im "Kopftütschen" mit Nachbars Ziegenbock. Ich mass mich auch mit den Jungen vom Dorf im Weitsprung, dem Heubühnespringen vom Heustock hinunter sowie im täglichen Machtgerangel mit den Lausbuben. Geheim begann ich mit dem Kyokushinkai-Karate, da mein strenger Pflegevater meinte, ich sei schon genung wild. Im Dorf war ich als "wilde Frieda" bekannt. Da wir auch draussen trainierten, blieb es meinem Pflegevater nicht lange verborgen. Er tolerierte es dann doch mit einem gewissen "Murren". In der Karateschule war auch einer der Lausebengel, dem ich eins einen Skischuh in den Bauch rammte. Er trug bereits den braunen Gürtel. Mit ihm habe ich mich dann in der Freizeit, hinter unserem Hause, im Dachziegel verschlagen geübt. Bis 20 blieb ich in Widnau und trainiere regelmässig. In Folge unserer Familienzusammenführung zog ich nach Zug. Dort besuchte ich einen kleinen Karateclub. Während 3 Jahre hatte ich dann mehr Interesse am Reiten. Mit 27 Jahren zog ich mit meinem heutigen Ehemann Walter ins Berngebiet (Utzenstorf).

In Kirchberg fand ich wieder Anschluss ans Karate. In der Karateschule Fudochikan mit Sensei Leto fand ich einen einfühlsamen und strengen Lehrmeister. Ich arbeitete mich bis zum Grüngürtel hoch. Dann kamen unsere 2 Buben zur Welt, sodass ich 3 Jahre pausierte. Ich machte dank der Familie und dem Karate eine riesige Persönlichkeitsentwicklung durch, die mich im Jahre 2005 bis zum 1. Dan (Schwarzgurt) brachte. Sensei Leto ermöglichte mir die Führung einer Frauengruppe für Selbstvertrauen und Beweglichkeit, auf der Grundlage der Selbstverteidigung, im damaligen Dojo in Aefligen. Mittwochs unterstütze ich den Sensei beim Kindertraining.

Im August 2008 war ein weiterer Höhepunkt als ich in Manchester an der Karate-Weltmeisterschaften teilnahm.

Karateka des Monats Dezember 2011

Ich heisse Fabienne Meyer, bin 11 Jahre alt und wohne in Rüdtligen. Seit März 2009 besuche ich den Karateunterricht. Karate macht mir Spass,und ich lerne mich beherrschen. Für mich ist Karate wichtig. Seit ich laufen kann, gehe ich auf den Zehenspitzen. Etliche Therapien haben nichts genützt. Seit ich mit dem Karate begonnen habe, gehe ich kaum mehr auf den Zehenspitzen. Heute bin ich froh, dass Karate meine Sportart ist.

Ich habe vorher viele verschiedene Sportarten ausprobiert und keine gefunden, die mir wirklich Spass macht.

Karateka des Monats November 2011

Ich heisse Jasmin Hähni, bin 21 Jahre alt und komme aus Hindelbank. Im Alter von 8 Jahren, begann ich mich dem Karate zu widmen. Ein damaliger Schulkollege hatte mich auf diese Idee gebracht. 3 Jahre lang trainierte ich bei Birol Ildiz in Burgdorf. Aus finanziellen Gründen musste er jedoch sein Dojo schliessen und empfahl mir, das weitere Training bei Sensei Gaetano Leto zu besuchen.

Ich war von Anfang an von der Trainingsweise von Sensei Leto begeistert. So kam es, dass ich im Jahre 2001 definitiv vom Sportkarate zum traditionellen Karate-Do wechselte. Zu dieser Zeit war ich Trägerin des blauen Gürtels. Nach kurzer Zeit durfte ich bereits an meinem erstern Turnier teilnehmen, der Berner Kantonalmeisterschaft. Ich war sehr stolz als ich bereits bei meinem ersten Turnier eine Medaille gewann, den 2. Platz im Kumite. Fleissig trainierte ich mehrmals in der Woche und nahm regelmässig an Turnieren teil. Schnell merkte ich, dass meine Stärken vorallem im Kumite lagen und nicht in der Kata. So konzentrierte ich mich auch im Training mehr auf das Kumite. Sensei machte mir jedoch schnell klar, dass die Kata sehr wichtig ist und eine zentrale Rolle für die Entwicklung im Kumite spielt. So besuchte ich auch das Kata-Training regelmässig und konnte mich immer mehr verbessern. Im Jahr 2007 absolvierte ich erfolgreich meine Schwarzgurtprüfung. Dies war ein sehr wichtiger Schritt in meiner bisherigen Karatelaufbahn.

Die Teilnahme an der Karateweltmeisterschaft in Manchester 2008 war ein weiteres Highlight. Es war ein einmaliges Erlebnis und eine gute Gelegenheit, sich mit Teilnehmern aus der ganzen Welt zu messen. Die Einzeldisziplinen verliefen zwar erfolglos, aber es war trotzdem eine sehr gute Erfahrung. Im Team-Kata erreichten wir den 3. Platz und im Team-Kumite sogar den 2. Platz. Ein Jahr später musste ich das Training für ein 1/2 Jahr wegen einer Abendschule unterbrechen. Danach begann ich sofort wieder mit dem Training und versuche bis heute mindestens 2 x in der Woche zu trainieren. KARATE ist für mich heute viel mehr als nur eine Sportart. Es ist eine Lebensschule und für mich auch ein Ausgleich zum stressigen Alltag. Hinzu kommt noch, dass Körper und Geist gleichzeitig trainiert werden. Man kann berufliche und private Sorgen einfach vergessen und sich auf das Karate konzentrieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass Karate-Do bis ins hohe Alter praktiziert werden kann und es nie langweilig ist. Man lernt immer etwas Neues hinzu. Diese Eigenschaften schätze ich sehr am Karate-Do.

Karateka des Monats Oktober 2011

Meine Name ist Uassim Rhouma. Ich bin am 11. Juli 2000 geboren und habe mit 9 Jahren mit Karate-Do angefangen.

Karate macht mir Spass und diese Art von "Kampf" gefällt mir. Am liebsten mache ich Kata (das ist ein Kampf gegen unsichtbare Gegner).

Bis jetzt habe ich 4 Prüfungen erfolgreich bestanden und bin Träger des 5. Kyu (Schülergrades), d.h. des blauen Gurtes.

Im Karate verbessere ich meine Disziplin und Ausdauer.

Mein Ziel ist es, den schwarzen Gürtel zu erreichen und einmal an einer Weltmeisterschaft teilnehmen zu können.

Karateka des Monats September 2011

Motiviert durch die vielen Kinofilme mit Bruce Lee besuchte ich zusammen mit einem Kollegen eine Karateschule in Bern. Was ich in dieser Schule als knapp 18-Jähriger erlebte, stellte alles bisherige in den Schatten. Nach den vielen Liegestützen, Rumpf- und Kniebeugen sowie den unzähligen Runden Froschhüpfen arg gezeichnet, war ich nach diesen Trainings zu gar nichts mehr zu gebrauchen!

Bereits nach knapp 6 Monaten war mit Karate Schluss! Es folgten insentive Jahre mit Lehrabschluss, Rekrutenschule, Heirat, Weiterbildung und Karriere. Bis zum meinem 40. Lebensjahr begleitete mich das Zitat von Winston Churchill: no sport! Ein Inserat in der Aemmezytig mit dem Angebot "Karate 40 " hat mich angesprochen. Mit der Überlegung, dass ich in meinem Alter, die körperlichen Fähigkeiten nur noch erhalten, aber nicht mehr steigern kann, waren Antrieb genug, nochmals mit dem Karate anzufangen.

Seit mehr als 14 Jahre übe ich nun Karate-Do im Fudochikan Kirchberg unter der kundigen Aneitung von Sensei Leto. Die vielseitigen Techniken und Abläufe im Karate-Do fördern meine kognitiven und koordinativen Fähigkeiten markant. Dank der Balance von Körper und Geit bin ich heute viel ausgeglichener. Karate-Do ist in meiner Lebensgestaltung zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Auch heut mit 55 Jahren, habe ich noch den festen Willen, meine Karate-Techniken zu verbessern und deren praktische Anwendungen zu begreifen.

 

Erich Scheurmeister

Fudochikan
Traditional Karate Do
Gaetano Leto
Spalierweg 5
3400 Burgdorf
Tel. 034 445 22 10
Natel 079 692 74 57